MIGROS Umweltpreis 2017

Migros-Umweltpreis-2017

Felix Krause hat in seiner Masterarbeit an der ETH Zürich (Professur für nachhaltiges Bauen, Prof. Guillaume Habert) die Lebenszyklusbilanz der zoë Module untersucht. Dabei hat er die traditionelle statische mit einer neuen dynamischen Analysemethode verglichen, welche den Wachstumszyklus der als Baustoff verwendeten Pflanzenmaterialien berücksichtigt.

Für seine Arbeit mit dem Titel „Dynamic and Traditional Life Cycle Assessment of a “zero carbon” Wall Element“ hat er den mit 10‘000 Franken dotierten ersten Preis beim MIGROS Umweltpreis 2017 erhalten. Krause konnte aufzeigen, dass das zoë Bauelement mit einem grossen Anteil an schnellwachsenden biogenen Bestandteilen im Vergleich zu herkömmlichen Baumaterialien (auch solchen aus Holz) einen grossen Fortschritt im nachhaltigen Bauen darstellen würde. Beeindruckt hat die Jury insbesondere, dass mit der dynamischen Methodik gar eine negative CO2-Bilanz durch das neue Bauelement resultieren würde aufgrund seiner Fähigkeit, über viele Jahre hinweg CO2 zu speichern.

Die Migros will mit dem Umweltpreis innovative Leistungen von Studierenden fördern. Der Preis, der zum zweiten Mal verliehen worden ist, zeichnet die drei besten Bachelor- oder Masterarbeiten aus, die dem Thema Umwelt- und Klimaschutz entlang der gesamten Wertschöpfungskette gewidmet waren. Die Preise im Gesamtwert von 16‘000 Franken wurden im Rahmen der «Migros Career Days» am 6. Oktober in Rüschlikon übergeben.

> zoë Lebenszyklusanalyse

> Pressemitteilung MIGROS Umweltpreis 2017